Noch vor 50 Jahren war der Kiebitz auf den Feldern und Wiesen in Deutschland häufig zu sehen. Heute ist er aus vielen Agrarlandschaften verschwunden und gehört zu den bedrohten Vogelarten. Deshalb hat der NABU ein bundesweites Schutzprojekt gestartet. Wir von outbag finden dieses Projekt großartig und zusammen mit eurer Hilfe können wir dieses Vorhaben unterstützen.

Photo: Christoph Bosch

Über den Kiebitz

Der Kiebitz (Vanellus vanellus), in manchen Regionen auch bekannt als Kiwitt, Riedschnepfe oder Muttergottestaube, gehört zur Familie der Regenpfeifer. Er wiegt zwischen 180 und 280 Gramm und ist mit einer Länge von 28 bis 32 Zentimetern ungefähr so groß wie eine Taube. Das Gefieder ist glänzend schwarz an der Oberseite und weiß mit schwarzem Brustband an der Unterseite. Ein auffallendes Kennzeichen ist die abstehende „Federholle“ am Hinterkopf. Kiebitze ernährend sich bevorzugt von Würmern sowie Insekten und deren Larven, verschmähen aber auch Pflanzensamen nicht. Kiebitze bevorzugen zum Brüten offenes, flaches und feuchtes Dauergrünland, weichen jedoch zunehmend auf Ackerflächen aus. Der Kiebitz ist ein Kurzstreckenzieher. In milderen Wintern bleiben viele Individuen hier und verzichten auf den Flug in die Winterquartiere in Frankreich, Großbritannien oder Spanien. Im März kann man die Männchen bei ihren akrobatischen Balzflügen beobachten. Die Brut erfolgt im April und Mai, dabei werden vier birnenförmige, olivbraune, schwärzlich gefleckte Eier in eine flache Bodenmulde gelegt. Das Nest befindet sich zumeist an Stellen mit kurzer Vegetation, damit die brütenden Weibchen eine gute Rundumsicht haben.

 

Über das Projekt

Im Rahmen des Bundesprogramms Biologische Vielfalt hat der NABU das Förderprojekt „Der Sympathieträger Kiebitz als Botschafter: Umsetzung eines Artenschutz-Projektes zur Förderung des Kiebitzes in der Agrarlandschaft“ gestartet. Mit zahlreichen Aktivitäten wollen der NABU und seine Partner in knapp fünf Jahren einen Beitrag zum Schutz des Kiebitzes in der Agrarlandschaft leisten. Dabei sollen bis Ende 2018 Maßnahmen in „normalen“ Agrarlandschaften entwickelt und in verschiedene Förderprogramme integriert werden. Gleichzeitig soll das Management für Kiebitze in Schutzgebieten optimiert werden, um dort neue Populationsquellen zu entwickeln. Begleitet werden die Aktivitäten durch eine Öffentlichkeitskampagne, die den Kiebitz zu einem Botschafter für Biodiversität im Agrarbereich macht.

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Photo: Claus Hektor

Wie könnt ihr helfen?

Ihr kauft diesen schicken und originellen Button von outbag. Wir leiten 10 Cent von euch an das Michael-Otto-Institut im NABU weiter und zusätzlich packen wir 10 Cent oben drauf. Versandkosten und Produktionskosten sind mit dem Gesamtbetrag von 2 Euro abgedeckt. Eure Hilfe kommt direkt da an wo sie benötigt wird. Wir berichten regelmäßig über den Stand des Projektes. Wer Interesse hat, kann uns bei dem Besuch des Projektes unter anderem auch Vorort in der freien Natur begleiten. Meldet euch einfach bei uns!

Hier der Link zum Button:

https://www.outbag.org/detail/index/sArticle/292/sCategory/38

 

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Kategorien: Allgemein

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