Zwischen all den Fotos verschneiter Berge und weit entfernter Plätze, neuen Wanderrouten und Outdoortipps, muss ich hier doch auch mal ein gutes Wort für das nördlichste Bundesland, das wunderschöne Schleswig-Holstein, das Land zwischen den Meeren, einlegen. Denn das Gute liegt doch meist wirklich nah. Hier oben bei uns gibt es unglaublich viele schöne Plätze, die jeden Naturfreund, Outdoorhelden und Landschaftsliebhaber begeistern. In nächster Zeit werde ich in einer kleinen Reihe hier auf dem Blog meine liebsten Plätze, die schönste Landschaften und die besten Wege vorstellen; und hoffentlich den ein oder anderen Leser für den echten Norden begeistern können.

                                                      Steilküste Stohl

Den Beginn macht der absolut schönste Platz – die Steilküste zwischen Kiel und Eckernförde. Vom Parkplatz direkt an der Straße schlängelt sich ein kleiner Fußweg durch Felder und einen kleinen Wald Richtung Ostsee.

Tritt man zwischen den Bäumen hervor erstreckt sich der Blick auf das weite Blau, je nach Wetter auch mal Grau, der Ostsee. Kein Sand, keine Menschen, ein vereinzeltes weißes Segel eines Bootes und die abfallende Kante der Steilküste.


Eine schmale Treppe führt hinunter zum Strand. Je nach Windrichtung und Wellengang ist der Strand mal ganz schmal und mal ziemlich breit. Unten angekommen hat man einen weiten Blick nach rechts Richtung Strande und nach links Richtung Eckernförde. Egal in welche Richtung man nun geht, zur einen Seite hat man immer die Ostsee, zur anderen die hoch aufragende Steilküste. In beide Richtungen kann man endlos weit am Strand entlanggehen, hier und da führen kleine Wege hinauf, sodass man auf dem Wanderweg oberhalb der Küste weiterlaufen kann. Doch der Ausblick von oben ist nichts für schwache Nerven. An vielen Stellen sind Teile der Kante und des Weges weggebrochen und es geht sehr steil in die Tiefe. Unten vom Strand erscheint es gar nicht so hoch, doch erst von oben wird einem die Dimension wirklich bewusst.


Die Steilküste ist ein dynamisches Stückchen Erde. Durch Wind, Wellen und starken Regen brechen in unregelmäßigen Abständen kleine oder große Teile der Steilküste weg. Die dadurch entstehenden Gesteinsbrocken erinnern durchaus mal an einen ausgebrochenen Vulkan oder eine Mondlandschaft. Das ist fast so schön, wie Wolkenbilder zu finden. Und genauso schön ist es, kaum einer Menschenseele zu begegnen, sich den Wind um die Nase wehen zu lassen, die Weite der Ostsee zu genießen, dem ein oder anderen Segelboot hinterher zu winken und auf dem Sandstrand nach außergewöhnlichen Steinen zu suchen. Egal ob bei Regen und Wind, bei Schnee und Eis, im Sommer zum Baden oder um den Sonnenuntergang zu genießen – die Steilküste ist einer der interessantesten und gleichzeitig ruhigsten Orte, die ich kenne. Hier ist die Welt noch in Ordnung.
Und da dies mein Lieblingsplatz ist, gibt es auch dementsprechend viele Bilder. Also schaut selbst und lasst Euch begeistern.

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3 Kommentare

Adrian · 2018-01-26 um 16:07

Gut geschrieben und die Bilder sind sowieso der Hammer! ?

Uli · 2017-12-22 um 19:22

Wow, da sehn man sich glatt danach an die Küste zu fahren. Ich als Fischkopf sowieso!

Daniel Bulla · 2017-12-22 um 10:09

Na, auf die kommende Artikelreihe bin ich echt gespannt. … Dieses Jahr im Sommer war ich auch mal in Schleswig-Holstein, in Flensburg und Umgebung. Eine sehr schöne Gegend ist das; vor allem die Halbinsel Holnis ist – wie ich finde – auf jeden Fall einen Abstecher wert. 😉

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