Unsere Redaktion hat für euch folgende Plätze in der freien Natur gefunden, die ganz offiziell zum Campen und Trekken einladen:

1. Pfälzer Wald:

Seit 2009 darf man im gut erschlossenen Pfälzer Wald abseits der Hütten und Wanderwege legal wild campen.
Ermöglicht hat dies der Verein Südliche Weinstrasse e.V. in Kooperation mit Landesforsten, mehreren Ortsgemeinden und einer privaten Waldbesitzerin.
Der Naturpark Pfälzer Wald bietet Abenteuer, Wildnis und Natur – mitten in Deutschland. Zu sehen gibt es faszinierende Sandsteinfelsen, endlose Wälder und hohe Bergkuppen.
Das wildcampen ist jedoch nur auf den dafür vorgesehenen Plätzen erlaubt und muss vorher angemeldet werden. Die Plätze liegen abseits der Wanderwege und sind nur zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichbar. Sie laden dazu ein die Natur des Pfälzerwaldes bei einer Übernachtung in der Wildnis hautnah zu erleben.
Weitere Informationen finden sich hier: http://www.trekking-pfalz.de

 

2. Nationalpark Sächsische Schweiz

Inmitten einer der schönsten Flecken Deutschlands, dem Nationalspark Sächsische Schweiz (der zum Teil in Tschechien liegt), bietet eine ganz besonders ausgefallene Form des übernachtens in der Freiheit: das boofen. Hierbei handelt es sich um eine uralte Tradition vorwiegens sächsischer Bergsteiger, die in bestimmten Teilen des Nationalparks frei übernachteten. 57 offizielle Freiübernachtungsstellen gibt es auf denen man ohne Probleme zu bekommen in der Natur nächtigen darf. Eine Liste findet sich hier: http://www.nationalpark-saechsische-schweiz.de

 

3. Spessart in Bayern

Beide Wildnscamps im Spessart besitzen Feuerstellen, bieten aber kein Trinkwasser. In der direkten Umgebung laden vier Wandertouren in die ursprünglich wirkende Natur ein. Eine genaue Lage der Naturzeltplätze erfährt man bei der Buchung.Z u mehr Informationen und zur Buchung geht es unter trekking-bayern.de

 

4. Schwarzwald

Nach dem gleichen Prinzip funktionieren seit Mai 2017 die sechs “Trekking-Camps” im Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord und im Nationalpark Schwarzwald. Die Trekking-Camps liegen zwischen Baden-Baden und Freudenstadt und sind nur zu Fuß erreichbar. Bis zu drei Zelte haben Platz, außerdem gibt es eine Feuerstelle und ein Toilettenhäuschen.

Die Schwarzwald-Camps lassen sich auf einer mehrtägigen Tour miteinander verbinden, zwischen weiter voneinander entfernten Camps kann man Teilstrecken mit öffentlichen Verkehrsmitteln überbrücken. Weder die Wege noch die Camps sind ausgeschildert – wer dort übernachten möchte, bucht vorher über die Online-Plattform trekking-schwarzwald.de

Auch am Schluchsee gibt es eine schöne Möglichkeit in der Natur des Schwarzwalds zu zelten. Infos unter: www.schwarzwaldcamp.com

  5. Soonwaldstieg (Rhein-Land Pfalz) Die Trekkingcamps besitzen jeweils Platz für fünf Zelte sowie ein Jurtenzelt und sind nur zu Fuß erreichbar. Die genaue Lage wird beim Buchen bekannt gegeben (www.soonwaldsteig.de/de/trekkingcamps). Sitzmöglichkeiten, eine Feuerstelle sowie eine einfache Toilette bilden die Ausstattung, Trinkwasser und Essen muss man selbst mitbringen. Buchbar sind die Plätze zwischen dem 1. April und 31. Oktober.   6. Eifel Erstmals in NRW ist dieses besondere Natur-Erleben nun im Naturpark Hohes Venn – Eifel möglich. Auf abgeschiedenen Naturlagerplätzen kannst Du ganz legal Dein Zelt aufschlagen. Jeder Naturlagerplatz ist mit einer Komposttoilette ausgestattet und bietet auf einer Zeltplattform Platz für bis zu zwei Zelte. Alle Standorte sind nur zu Fuß über Wanderwege erreichbar, man ist auf sich selbst gestellt, und auch die Verpflegung muss selbst mitgebracht werden. Du findest also all das, was eine Trekkingtour besonders ausmacht.http://www.trekking-eifel.de/de/

 

7. Weitere Orte:

In diesen Bundesländern ist es durch die Landesnaturschutzgesetze erlaubt eine Nacht in der freien Natur zu zelten, wenn man „nicht motorisiert“ (also Kanufahrer, Wanderer, Radfahrer) ist und sich ausserhalb von Naturschutzgebieten befindet:

  • Brandenburg
  • Mecklenburg-Vorpommern
  • Schleswig-Holstein

 

8. Letzte Hinweise fürs Campen in der freien Natur

  • geeigneten Platz suchen
  • kein Feuer machen (es sei denn es ist eine Stelle dafür offiziell ausgewiesen)
  • ruhig und friedlich verhalten
  • werde nicht sesshaft
  • hinterlasse keine Spuren

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