Der 7. Tag war wieder sehr ereignisreich und leider auch unser letzter Tag im Etosha National Park, dafür aber mit der Schönste. Wir hatten bis zuletzt noch gehofft, Elefanten sehen zu können. Bisher hatten wir nur einen kurzen kleinen Blick auf zwei Bullen werfen dürfen, die unseren Weg kreuzten. An diesen Tag haben wir noch mal ordentlich Kilometer abgerissen im National Park. Das macht auch einfach Spaß durch die Wildnis zu fahren und auf die Natur zu achten. Allerdings wurde von uns ein kleinen Fehler gemacht, den wir beim Nächsten Trip nach Namibia nicht machen möchten – Unser Zeitplan war ziemlich eng getaktet. Da geht ein manchmal dann die Muse verloren, um eine Situation oder ein Erlebnis richtig aus kosten zu können. Das nächste mal Planen wir auf jeden Fall mehr Zeit ein.

Wie schon erwähnt war dieser Tag nochmal ein Highlight von dem was wir im Etosha gesehen haben. Fast schon am Ende des Tages fanden wir ein Wasserloch mit einer fantastischen Bewegung an verschiedenen Tieren. Am Rande sei erwähnt: Die Löcher haben wir mit einer Landkarte gesucht und angefahren. Auf dem Tablet hatten wir noch eine digitale Version offline gespeichert gehabt, die hat uns in manchen Situationen weitergeholfen. Nun zurück zum Wasserloch. Elefanten, Giraffen, Zebras, Gnus und Oryx Antilopen. Alle versammelt an einen Wasserloch. Ein herrliches Bild. Das Treiben an diesen Wasserloch haben wir knapp 2 Stunden verfolgt und die Tiere kamen und gingen. Es war zwar jetzt keine ganze Elefanten Herde zu sehen aber zwei große Bullen die schon einiges erlebt hatten. Wie bestellt standen die beiden da. Traumhaft. Keines der Tiere ließ sich durch unsere Anwesenheit stören. Zumal wir nur wenige Meter entfernt dort standen. Das Beste daran, wir waren die einzigen am Wasserloch. Kein Bus mit Touristen hat uns die Stimmung vermiest. Hier sei am Rande erwähnt das man manchmal auf ein Bus mit Touristen trifft, wo jeder eine Kamera hat (ich möchte hier keine Nation nennen) und die sind nach deutschen Verhältnissen nicht gerade höflich und leise. Daher schätzten wir gerade diese Abgeschiedenheit und genoßen die Idylle, so ein bisschen wie im Paradies. Was für Eindrücke an diesen Tag. Da vergisst man die Welt um sich herum. Unvergesslich.

Am Ende des Tages machten wir nochmal ordentlich Kilometer Richtung Süden. Unsere neue Unterkunft für die Nacht, ein Traum. Diese Lodge wurde angelegt wie eine Gartenkolonie und das im warsten Sinne des Wortes. So eine Blütenpracht und Vielfalt an Pflanzen erwartet man nicht Mitten in Afrika. Hier genoßen wir alle Annehmlichkeiten und das leckere Essen. Auch der Sternenhimmel diese Nacht was sehr überwälltigend. Ein paar Aufnahmen sind uns dazu gelungen. Mit Europa ist die Menge und Intensität der Sterne nich zuvergleichen. Leider geht jede Nacht zu Ende und dann hieß es am nächsten Tag wieder rauf auf die Straße. Aber unserer Wagen wollte nicht so wie wir……


1 Kommentar

Daniel Bulla · 2017-10-27 um 21:06

Sind wieder echt tolle Bilder dabei; vor allem, was die Tierwelt angeht. 🙂 Bin schon gespannt auf die restlichen Teile des Bericht über euren Namibia-Roadtrip.

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